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Zu Weihnachten Leben schenken...

Sonntag, 09.12.2018

Maria Jolanda Boselli

Wunschbaum 2018

Es weihnachtet bei den Klosterfriseuren. Tannenzweige, Schmuck und Lichter stimmen uns ein auf das Fest der Liebe und der liebevollen Geschenke. Gibt es etwas kostbareres als das Leben? Wenn wir zu Weihnachten helfen können, ein Leben zu erhalten, dann ist das nicht nur für die Beschenkten eine übergroße Freude, sondern auch für uns.....

Den gold und rot glänzenden Christbaum in unserem Salon schmücken in diesem Jahr Briefumschläge mit den Fotos von zwei kleinen Mädchen. Sie heißen Binta und Fermosi, und wir bitten Sie herzlich, diesen beiden Kindern zu helfen und eine Spende in die Umschläge zu legen, am liebsten verbunden mit einem kleinen persönlichen Gruß. Hier erklären wir Ihnen, warum wir das tun: 

Beide Kinder kommen aus Afrika und wurden Ende November im Deutschen Herzzentrum in München operiert. Sie haben schwerste Herzfehler, Löcher in ihren Herzen, die Gefäße sind vertauscht, die Organe bekommen nicht genügend Sauerstoff. Ohne die OP hätten alle beide keine Überlebenschance. Die neunjährige Binta kommt aus Gambia. Dort wurde ihre schwere Krankheit nicht einmal erkannt. Der Vater, Fitnesstrainer in einem Touristenort, musste mit ihr in den Senegal reisen, um eine Diagnose zu bekommen. Danach setzte er alles in Bewegung, um seine Tochter zu retten. Mithilfe einer deutschen Freundin, die im gleichen Ferienressort wie er Yogalehrerin ist, gelang es ihm, Binta nach München zu bringen. Hier wurde sie im Deutschen Herzzentrum untersucht und erhielt die niederschmetternde Nachricht, dass sie ohne OP sterben würde. Da wog sie nur noch 20 Kilo und konnte sich kaum noch ohne Rollstuhl fortbewegen.

Die kleine Fermosi ist grade mal 2 Jahre alt. Ihre Reise nach München wurde von ihrer Tante organisiert, die in Bayern lebt. Weil sie dunkelhäutig ist, sieht man ihr den Sauerstoffmangel nicht an. Wäre ihre Haut hell, würde sie blau schimmern! Fermosi lebt mit ihrer Familie in Addis Abeba. Die Stadt liegt auf über 2000 Meter Höhe. Fermosi konnte dort kaum atmen.

Für deutsche Kinder übernehmen in solchen Fällen selbstverständlich die Krankenkassen alle Kosten, und zwar immer und ausnahmslos! Bei Kindern aus dem Ausland natürlich nicht. Aber die Ärzte am Deutschen Herzzentrum wollten auch diese Kleinen retten. Sie stehen mit der Deutschen Lebensbrücke in Kontakt, einer privaten Münchner Hilfsorganisation, die schon viele herzkranke Kinder unterstützt hat. Auch für Fermosi und Binta konnten sie genug Spenden aufbringen, um die Operationen zu bezahlen. 

Inzwischen haben beide Mädchen die Operationen gut überstanden. Binta lag lange auf der Intensivstation, aber jetzt hat auch sie das Schlimmste überwunden. Beide Mädchen werden, so die Ärzte, zu Hause relativ normal leben können, bei regelmäßigen Kontrollen. Trotzdem hängt ihre Zukunft am seidenen Faden. Denn nach ihrer Rückkehr nach Äthiopien und Gambia müssen sie unbedingt noch 1 Jahr lang Medikamente zur Nachsorge einnehmen. Und die sind mit ca. 20 Euro zu teuer für die Eltern! Fermosis Vater ist Schreiner,  Bintas Vater Fitnesstrainer und Yogalehrer. Beide verdienen umgerechnet rund 50 Euro im Monat. Davon gelingt es ihnen zwar grade so, die Familie zu ernähren. Aber 20 Euro für Medikamente sind da nicht drin. 

Denn leider ist es so: obwohl die Löhne dort viel geringer sind als bei uns, kostet das Leben - und vor allem die medizinische Versorgung!  -  im Verhältnis fast soviel wie in Europa. 

Wir, die Klosterfriseure, möchten Binta und Fermosi eine Weihnachtsfreude schenken und dabei helfen, dass sie leben können. Machen Sie mit? DANKE!

Wenn Sie mehr über die beiden wissen möchten: auf den Seiten der Deutschen Lebensbrücke erfahren Sie alles und werden immer auf dem Laufenden gehalten. Die Deutsche Lebensbrücke hilft Kindern und Familien in Not: Deutschen Kindern mit außergewöhnlichen, seltenen Krankheiten, für die es bei uns keine Therapien gibt - hier organisiert sie Kapazitäten aus dem Ausland und sammelt das nötige Geld! Und Kindern im Ausland, die ohne die Hilfe deutscher Ärzte sterben würden. Wie Binta und Fermosi.Fermosi im Krankenhaus Binta im Krankenhaus

 

Advent, Advent

Montag, 03.12.2018

Maria Jolanda Boselli

..ein Lichtlein brennt. Der Advent hat begonnen. Und damit der Countdown bis Weihnachten. Die Werbung ist voll von Ideen für das bevorstehende Fest. Für Geschenke. Dekorationen. Gerichte. Alles dreht sich - ja, worum eigentlich? Die Musik in den Geschäften, die hell erleuchteten Fußgängerzonen, alles lädt zum Kaufen ein, zum Konsumieren.

Dabei ist der Advent ursprünglich etwas ganz anderes als die Kaufzeit vor dem Tag der großen Geschenke. Eigentlich sind die Wochen vor Weihnachten eine Zeit der Vorbereitung. Für die Christen geht es darum, sich auf die Geburt von Jesus Christus vorzubereiten. Daher kommt bei uns der Name Advent, d.h. Ankunft.

Aber auch wer nicht an Gott glaubt, kann diese Wochen, in denen es draußen schon früh dunkel ist und drinnen Lichter und Wärme locken, dazu nutzen, kurz innezuhalten. Den Stress abzulegen und sich darauf vorzubereiten, dass das alte Jahr zu Ende geht und etwas Neues beginnt. Sich auf sich selbst zu besinnen. Vergangenes abzuschließen, die Zukunft zu planen.

Dann wird auch der Advent nicht zu einem Wettlauf um die schönsten Geschenke, das leckerste Essen, die tollste Baum- und Tischdeko, und wir können an den Weihnachtstagen die Ruhe genießen, die Zeit mit der Familie, mit Freunden, mit uns selbst. 

Das sind doch schöne Aussichten, oder?

Aber weil Weihnachten natürlich ein Fest ist, das wir gebührend feiern wollen. helfen wir Euch sehr gerne dabei, mit einer wunderschönen Frisur am Heiligen Abend zu glänzen. Mit frischer Farbe, akkuratem Schnitt und liebevoller Kreativität. Wir freuen uns auf Euch!

Frisuren, die den Herbst lieben!

Dienstag, 04.09.2018

Maria Jolanda Boselli

 

Der heiße Sommer ist vorbei. Und mal ganz ehrlich - wir hatten diesmal wirklich Sonne satt! Nicht nur die Natur freut sich über den Regen und die Frische draußen. Auch Eure Haare können die Feuchtligkeit gut gebrauchen. Denn die Hitze trocknet aus, und nach See- oder Meerwasser und ausgiebigem Sonnenkontakt müssen zwar nicht die alten Zöpfe, wohl aber die Spitzen abgeschnitten werden.

Das ist der perfekte Moment für einen neuen Haarschnitt! Frech, schmeichelnd, passend für die Wiesn 2018 und für einen kuscheligen Herbst. Erwin Jahn und sein Team freuen sich darauf, mit Euch die Frisur zu finden, die Euch noch schöner macht!

Zur Einstimmung hier schon mal ein paar Trendfrisuren, ausgesucht vom Grazia Magazin - und von uns. Soviel ist klar, Bob ist angesagt. Ob kinn- oder schulterlang, ob sleek, ob edgy, ob blunt oder curly, Hauptsache "undone".

 

 

"Nur eben mal ein bisschen schneiden....."

Sonntag, 22.07.2018

Maria Jolanda Boselli

 Kennen Sie das? Sie machen sich zurecht - der Termin ist Ihnen wichtig - aber die Haare wollen nicht so, wie Sie es gerne hätten. Der Pony zu lang, die Seiten widerspenstig. Da hilft nur der Griff zum Telefon. „,Du musst mir helfen!  Nur schnell den Pony schneiden, die Spitzen angleichen. Du bist der Profi, du machst das doch im Handumdrehen. Nur ein paar Minuten. Kann ich gleich vorbeikommen?“

Oder das? Ihr Kind geht nicht gern zum Zahnarzt. Außer, Sie versprechen ihm hinterher ein Rieseneis. Und beim Friseur? Das ist was ganz anderes! Da hat es einen extra Stuhl, kriegt was zu trinken und einen Keks oder zwei, und die netten Friseure sind immer ganz vorsichtig. Haareschneiden tut überhaupt nicht weh. Also, nicht dem Kind. Ihnen vielleicht schon, wenn Sie sehen, dass der Schnitt pro Minute berechnet wurde. Und Sie fragen sich: das ist doch nur ein Kind. Dem kann man doch schnell mal eine Frisur verpassen. Das sind doch Profis, das machen die doch im Handumdrehen.

Also - im Handumdrehen geht schon mal gar nichts. Zumindest nicht bei einem guten Frisur. "Es mag ja so aussehen, als würde ich mit etwas Schnipp-Schnapp einen tollen Kopf zaubern. Aber das stimmt natürlich nicht. Ich habe viele Jahre gelernt, ich habe meine Meisterprüfung abgelegt, und neben meiner Berufserfahrung habe ich mich regelmäßig weitergebildet, um in meinem Handwerk immer auf dem neuesten Stand zu sein. Darin unterscheiden sich Friseure nicht von anderen Berufen. Kein Arzt wird mal schnell eine Diagnose stellen. Kein Journalist „auf die Schnelle“ einen Fachartikel schreiben, kein Fotograf im Vorübergehen ein Porträtfoto schießen. Niemand wird im Handumdrehen ein gutes Menü zubereiten“, sagt der Master-Stylist der Klosterfriseure, Erwin Jahn.

Ein seriöser Friseur nimmt sich Zeit für seine Kunden. Und zwar soviel, wie erforderlich ist, damit die Kund*innen glücklich und zufrieden sind mit seiner Arbeit. Schließlich geht es ums Gesicht, und das muss auf alle Fälle gewahrt werden. Oder? Das trifft für Erwachsene genauso zu wie für Kinder. 

Ja, es stimmt. Zeit ist Geld. „In meinem Friseursalon stimmt das Verhältnis von Zeit und Geld. Das wissen und das schätzen meine Kund*innen, und darauf können sie sich verlassen. Deshalb bitte ich um Verständnis dafür, wenn mein Team und ich nicht auf Zuruf und auf die Schnelle Hand an Ihr Haar legen - oder an das Ihrer Kinder“, sagt Erwin Jahn. „Ihre Schönheit ist bei uns in besten Händen - vertrauen Sie uns. Und freuen Sie sich auf Ihren nächsten Termin bei den Klosterfriseuren."

Haare schneidet man nicht mit dem Dönermesser, oder?

Donnerstag, 03.05.2018

Formfakten

Glosse von Titus Arnu über Friseure

Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht haben Sie ganz zufällig ebenfalls diese Glosse in der SZ gelesen? Spaßig, nicht? Nein! Ganz und gar nicht, findet Erwin Jahn. Und nicht nur er. Die renommierte Münchner Friseurin Dilek war ebenfalls entsetzt. Hier wird eindeutig die Grenze zwischen Ironie und Geschmacklosigkeit überschritten. Mindestens. Was meinen Sie? Erwin Jahn jedenfalls hat dem Journalisten Titus Arnu geantwortet. Hier sein offener Brief:

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