Münchens fünfte Jahreszeit...

Sonntag, 22.04.2018

Formfakten

.... nähert sich mit Riesenschritten!

Der Urlaub ist Vergangenheit, der Sommer geht zu Ende, die Schule lauert hinter'm nächsten Wochenende. Alles kein Grund zum Trübsalblasen. Denn die schönsten Tage liegen jetzt zum Greifen nah. "Indian Summer" heißen in Amerika die Wochen, in denen es noch einmal wohlig warm wird, die Früchte ihre letzte Süße bekommen und die Blätter sich langsam goldrot färben. Sonnenblumen strahlen, Spinnweben glitzern im milden Sonnenlicht, Tautropfen glänzen auf den reifen Äpfeln im Garten. "Altweibersommer" sagen wir dazu. Der Ursprung dieser Bezeichnung liegt in der germanischen Mythologie. Vor 1800 gab es im Volksmund nur Sommer und Winter.  Seit etwa 1800 wurde der Frühling der "Junge Weibersommer" genannt, und der Herbst wurde als "Alter Weibersommer" bezeichnet.

Der Altweibersommer hat seinen Namen von den vielen dünnen Spinn-Fäden, die in dieser Zeit in der Luft schweben. Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen und Zwergen gehalten.

Christen sahen darin ein Zeichen Gottes und auch der heiligen Maria. In Südddeutschland wurden diese Fäden deshalb auch als Marienfaden, Marienhaar, Marienseide oder Mariengarn bezeichnet.

Für viele Münchner*innen hält der Altweibersommer aber noch eine andere Freude bereit: Die Wiesn.

Ob grau, ob blond, rot oder braun - wir helfen Ihnen dabei, Ihr Haar für das Oktoberfest 2017 zu stylen. Am besten gleich einen Termin ausmachen! Zur Einstimmung hier schon mal ein paar aktuelle  Frisurenvorschläge .